Warum ich für den Landtag kandidiere

Durch meine Arbeit als Lehrer weiß ich, wie ungleich Chancen in unserer Gesellschaft verteilt sind. Besonders deutlich wurde mir dies wieder, als ich dieses Jahr von einer beruflichen Schule an ein allgemeinbildendes Gymnasium gewechselt bin.

Auch die Studien der OECD zeigen deutlich, dass die soziale Herkunft in Deutschland überproportional stark über den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen entscheidet.

Für mich als Sozialdemokrat ist das nicht zu akzeptieren. Wir müssen unser Bildungssystem so ändern, dass die soziale Herkunft eine weniger wichtige Rolle spielt. Oder anders formuliert: Wir müssen unsere staatlichen Bildungseinrichtungen stärken, von der Kita bis zu den Hochschulen und Universitäten.

Die damalige grün-rote Landesregierung hat mit der Einführung der Gemeinschaftsschule damals einen ersten richtigen Schritt gewagt. Leider wurde dieser nicht konsequent weitergeführt.

Seit Susanne Eisenmann (CDU) jedoch das Kultusministerium übernommen hat, herrscht Stillstand. Vor allem im frühkindlichen Bereich wird mehr blockiert als gehandelt. Dabei liegt dort das größte Potential, da Kinder schneller lernen je jünger sie sind.

Ich möchte dies ändern. Ich möchte heute die Weichen für die gerechtere Gesellschaft von morgen stellen. Ich will, dass die soziale Herkunft in Baden-Württemberg nicht mehr über den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen entscheidet. Ich will, dass unsere Wirtschaft nicht mehr nur Profit erwirtschaftet, sondern gleichzeitig auch nachhaltig produziert und faire Löhne zahlt. Und ich will, dass wir nicht weiterhin unsere natürlichen Lebensräume ausbeuten und Lebewesen wie Güter behandeln.

Darum kandidiere ich für den Landtag.

Darum bitte ich um Ihre Stimme.

Wählen Sie am 14. März 2021 Carsten Singer (SPD).

 

Vielen Dank!